Das malaysische Team Lotus Racing ist dieses Jahr zum ersten Mal in der Formel 1 gestartet, genauso wie Hispania Racing und Virgin Racing, da BWM-Sauber aus der Formel 1 ausgestiegen ist.
Natürlich waren dieses Jahr noch keine Höhenflüge zu erwarten, müssen sie sich selbst und das Material doch erst einmal an die Strecken anpassen. Aber für das nächste Jahr ist schon ein Angriff auf die Punkteränge geplant. Vor allem die Investitionen in eine größere Werkstatt soll sich lohnen. So werden nicht nur die Fabrikhallen erweitert, nein auch ein neuer Windkanal nach Motorsport-Standard soll dazu gebaut werden. Diese Ballung vom gesamten Team, über Design und Konstruktion bis hin zur Entwicklung an einem Standort bringt sicher viele Vorteile mit sich und in Kombination mit guten Testprogrammen und -einrichtungen kann es durchaus gute Platzierungen im nächsten Jahr geben. Wollten sie nicht vorne mitfahren, so wären sie sicher auch nicht in die Formel 1 gewechselt.
Besonders ein Wechsel von Cosworth- zu Renault-Motoren könnte den erhofften Erfolg bringen, da die meisten Fahrer mit Cosworth-Motoren eher auf den hinteren Rängen platziert sind.
Wenn sie nächstes Jahr wirklich gut fahren, dann könnte ich mir sogar vorstellen, mal Lotus T-Shirt oder ein Lotus Cap zu kaufen. Zumindest wenn sie dann noch so heißen sollten, schließlich befindet sich der Inhaber von Lotus Racing Fernandes im Rechtsstreit mit Clive Chapman, dem die Namensrechte an dem ursprünglichen Lotus Team nach dem Tod seines Vaters gehören. Es gibt ja auch Gerüchte, dass deshalb der Wechsel von Cosworth zu Renault in Gefahr ist. Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten.
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