Das malaysische Team Lotus Racing ist dieses Jahr zum ersten Mal in der Formel 1 gestartet, genauso wie Hispania Racing und Virgin Racing, da BWM-Sauber aus der Formel 1 ausgestiegen ist.
Natürlich waren dieses Jahr noch keine Höhenflüge zu erwarten, müssen sie sich selbst und das Material doch erst einmal an die Strecken anpassen. Aber für das nächste Jahr ist schon ein Angriff auf die Punkteränge geplant. Vor allem die Investitionen in eine größere Werkstatt soll sich lohnen. So werden nicht nur die Fabrikhallen erweitert, nein auch ein neuer Windkanal nach Motorsport-Standard soll dazu gebaut werden. Diese Ballung vom gesamten Team, über Design und Konstruktion bis hin zur Entwicklung an einem Standort bringt sicher viele Vorteile mit sich und in Kombination mit guten Testprogrammen und -einrichtungen kann es durchaus gute Platzierungen im nächsten Jahr geben. Wollten sie nicht vorne mitfahren, so wären sie sicher auch nicht in die Formel 1 gewechselt.
Besonders ein Wechsel von Cosworth- zu Renault-Motoren könnte den erhofften Erfolg bringen, da die meisten Fahrer mit Cosworth-Motoren eher auf den hinteren Rängen platziert sind.
Wenn sie nächstes Jahr wirklich gut fahren, dann könnte ich mir sogar vorstellen, mal Lotus T-Shirt oder ein Lotus Cap zu kaufen. Zumindest wenn sie dann noch so heißen sollten, schließlich befindet sich der Inhaber von Lotus Racing Fernandes im Rechtsstreit mit Clive Chapman, dem die Namensrechte an dem ursprünglichen Lotus Team nach dem Tod seines Vaters gehören. Es gibt ja auch Gerüchte, dass deshalb der Wechsel von Cosworth zu Renault in Gefahr ist. Ich werde das auf jeden Fall weiter beobachten.
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Montag, 18. Oktober 2010
Ich brauche mehr wie eine Sonnenbrille
Weil ich mal wieder eine neue Sonnenbrille gebrauchen konnte und mein Schatz mit mir sonst ja nichts weiter am Wochenende im Plan hatte, schlug ich Sonntag früh spontan einen Bummel über den Flohmarkt vor. Hier waren wir länger nicht gewesen. Ich hatte schon eine ganz nette Sammlung an Sonnenbrillen. Trotzdem ging gelegentlich eine von ihnen zu Bruch und das schrie für mich immer förmlich nach Ersatzbeschaffung. Na ja, das Wetter für einen Flohmarktbummel war auch völlig in Ordnung. Es war nicht kalt, sondern die Sonne schien und war von ein paar überschaubaren Schäfchenwolken umgeben. So machten wir uns Sonntags früh auf zum Flohmarkt, wo ich nach den Sonnenbrillenständen Ausschau hielt. Diese gab es zu meiner Freude in üppiger Auswahl. Aber ein völlig unerwarteter Stand durchkreuzte meine eigentlichen Kaufabsichten. Wir kamen an einem Stand vorbei, der bot alles für Tiere an. Vogelkäfige, Vogelfutter, Hundebücher, Hundeleinen, Hundehalsbänder, Kaninchenfutter, eben alles für sämtliche Haustiere. Sogar Katzengras gab es dort. So oft wie wir schon auf diesem Flohmarkt gewesen waren, hatte ich hier noch nie einen solchen Stand gesehen. Darum traute ich fast meinen Augen nicht. Anscheinend lief solch ein Stand dort auch noch nicht mal so schlecht. Jedenfalls standen ringsherum ziemlich viele interessierte Leute. Aber davon hatte ich mich nur kurz ablenken gelassen, weil ich früher selbst mal einen Hund bei meinen Eltern hatte. Jetzt sollte es unbedingt nur eine schicke neue Sonnenbrille für mich geben. Mein Freund machte lieb wie er war, immer gute Mine, obwohl ihm mein Sonnenbrillentick schon immer auf den Zeiger ging. Ein wenig leid tat er mir auch, aber ich begleitete ihn ja auch immer zu seinem langweiligem Angelshop.
Mittwoch, 13. Oktober 2010
Der Abschied von meinen Schülern
Ich arbeite schon mein ganzes Leben lang als Lehrerin, und nun ist es leider bald soweit, dass ich in Rente gehe. Schon der Gedanke daran, treibt mir die Tränen in die Augen, denn ich kann es mir einfach nicht vorstellen, einen Tag ohne meine tollen Schüler verbringen zu müssen. Ich hatte noch nicht mal den Mut gehabt, ihnen von meinem Weggehen zu erzählen, denn die Reaktionen werden bestimmt ziemlich heftig für mich werden. Ich arbeite an einer Gesamtschule, wo ich viele Jugendliche schon seit 10 Jahren kenne, und das schweißt natürlich zusammen. Ich werde diese Klasse noch bis zum Schluss begleiten, bis ich endgültig gehe. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich jedem meiner Schüler noch eine kleine Freude machen könnte, und ich bin zu dem Entschluss gekommen, allen das letzte gemeinsame Klassenfoto in einem Bilderahmen rahmenlos zu schenken. Wenn ich einen Rahmen für zu Hause brauche, dann bestelle ich die in einem Bilderrahmen Onlineshop, und da finde ich garantiert auch welche, die sich für mein spezielles Vorhaben eignen. Nachdem das erledigt ist, muss ich nur noch zu meinem Fotografen, der mir das aktuelle Klassenfoto vervielfältigt, damit ich wirklich genügend für alle Schüler habe. Ich selbst werde natürlich auch ein Exemplar für mich behalten, denn schließlich gehört diese Zeit mit den jungen Leuten mit zu der Schönsten in meinem Leben. Ich könnte schon wieder heulen, denn ich würde alles dafür tun, damit ich noch bleiben kann, doch leider gibt es für mich kein Zurück mehr. Ich hoffe nur, dass meine Schüler genauso viel Spaß in den letzten Jahren hatte, wie ich. Ich werde sie vermissen….
Das halt ich nicht lange aus
Vor drei Monaten bin ich zu meiner Freundin gezogen, die noch in dem Haus ihrer Eltern lebt. Ich habe ihr diesen Gefallen getan, und mich überreden lassen, bei ihr zu Wohnen, weil wir uns sonst nur an den Wochenenden sehen könnten, da die Entfernung zwischen uns zu groß war. Wenn ich ehrlich bin, dann konnte ich ihre Eltern schon am ersten Tag, wo wir uns kennen lernten, nicht besonders gut leiden. Ihr Vater schreit meine Freundin ständig an, so dass ich mich des Öfteren zusammenreißen muss, weil ich sonst wohl etwas tun würde, was ich vielleicht später bereue, und ihre Mutter ist für mich einfach nur faul, denn der Haushalt sieht aus, als ob eine Bombe eingeschlagen hat, und das obwohl sie den ganzen Tag zu Hause ist. Meine Süße weiß, dass es für mich eine große Überwindung bedeutet, mit ihren Eltern unter einem Dach zu wohnen, und deshalb haben wir beide beschlossen, dass wir uns schnellstmöglich eine eigene Bleibe suchen. Sicherlich wird es eine Weile dauern, bis wir etwas Passendes für uns gefunden haben, denn unsere finanziellen Mittel sind begrenzt, dennoch glaube ich ganz fest daran, dass wir eine schöne, kleine , gemütliche Wohnung finden werden. Ich hoffe nur, dass es nicht allzu lange dauert, denn ich halte den derzeitigen Zustand nicht mehr lange aus, und meine Freundin auch nicht. Um das Einrichten mache ich mir keine Sorgen, denn ich habe meine ganzen Möbel bei meinen Eltern untergestellt, so dass wir für den Anfang alles haben, und den Rest können wir uns nach und nach zusammen sparen. Hauptsache wir können bald hier ausziehen.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Warum immer alles kaufen
Viele Dinge kann man sich mit etwas wenig Mühe im Prinzip auch selbst herstellen. Ich finde das macht man heutzutage viel zu selten. Es liegt wohl auch an der schnelllebigen Zeit, in welcher sich jeder befindet. Früher, als es noch nicht alles zu kaufen gab, hatten die Menschen viel öfters mal Dinge selbst gebastelt. Ich hatte für mein Kind im Sommer eine tolle Idee gehabt. Wir hatten von meiner Freundin wieder einen Kirscheimer nach dem nächsten bekommen. Da hatte ich die spontane Idee, alle Kirschkerne diesmal nicht wie die anderen Jahre, in den Müll zu werfen, sondern mit ihnen noch etwas zu basteln. Also sammelten wir eifrig alle Kirschkerne. Ich hatte diese dann gereinigt und kurz abgekocht. Damit waren sie erst mal schön sauber und bald legte ich auch schon los. Eigentlich sollten die Kirschkerne dann nur Verwendung in einfachen Kissen finden. Mein Kind aber hatte Unmengen an niedlichen Plüschtieren. Da kam mir die tolle Idee, bei zwei Kuscheltierchen die Füllung herauszunehmen und stattdessen dann auch ein paar Kirschkerne rein zufüllen. Also trennte ich die Nähte auf und tauschte ganz simpel die Füllmaterialien aus. So bekam ein kleiner Eisbär und ein Schäfchen den neuen Inhalt. Ich musste nur darauf achten, dass die Kuscheltiere keine Plasteaugen hatten und dass der übrige Stoff, aus dem sie bestanden, Hitze vertrug. Zum Einsatz sollten die gefüllten Kuscheltiere ab sofort nämlich als Wärmekissen für mein Kind kommen. Für mich und meine Eltern füllte ich daher auch noch andere Kissen, die ich jeweils mit einem attraktivem Baumwollbezug verzierte. Meine Idee kam bei allen super an.
Montag, 11. Oktober 2010
Jetzt habe ich also auch einen Garten
Ich bin jetzt unter die Kleingärtner gegangen. Dazu haben mich jedenfalls meine Frau und meine zwei Kinder gebracht, denn alleine wäre ich nie im Leben darauf gekommen, dass es irgendwann in meinem Leben einen eigenen Garten gegeben hätte. Nun, wir haben den Garten erst kürzlich von jemanden übernommen, der ihn nicht mehr brauchte. Ich bin daher mit meiner Frau noch dabei, mir Gedanken zur Gestaltung zu machen. Das letzte Mal hatte ich mit Garten übrigens etwas im Schulgartenunterricht zu tun, als ich selbst noch zur Schule ging. Das ist jetzt ganz lockere neunundzwanzig Jahre her. Da kann ich mich aber auch gerade mal nur noch an die unangenehmen Dinge wie Unkraut jäten erinnern. So hatte ich mir später schon eher lieber Gartensendungen wie die Sendung "Du und Dein Garten" angesehen. Das sagt vielen bestimmt nicht viel, es ist eine sehr beliebte Sendung aus dem alten DDR-Fernsehen. Ich weiß natürlich nicht, ob die jetzt auch noch im Fernsehen läuft. Vielleicht mache ich mich deswegen dazu auch bald wieder schlau und informiere mich. Als Gartenbesitzer gibt es in einer solchen Sendung bestimmt viele im eigenen Garten umzusetzende Highlights. Egal, meine Frau wünscht sich, dass wir uns genügend Rosen pflanzen werden. Also habe ich ihr ein Rosenlexikon besorgt und sie hat sich daraus Containerrosen rausgesucht. Morgen fahren wir zum Gartenspezialisten. Das ist ein Markt, in dem man für Haus und Garten jedes erdenkliche Grünzeug kaufen kann. Ich habe die waise Vorahnung, dass es nicht alleine bei dem Einkauf von Containerrosen bleiben wird. Na ja, ich werde es ja sehen.
Montag, 4. Oktober 2010
Eine Collage für Omas Geburtstag
Meine Tochter ist nun schon fast 3 Jahre alt und meine Oma wohnt sehr weit weg. Sie schenkte mir zur Geburt meiner Tochter eine Digitalkamera, damit sie die Entwicklungsschritte meiner Tochter immer mit verfolgen kann. Nun wird meine Oma 80 und ich mache mir Gedanken, was man einer alten Dame zu diesem Anlass schenken kann. Da kam ich auf die Idee eine Art Collage zu erstellen mit allen Entwicklungsschritten meiner Tochter von der Geburt bis jetzt. Die Collage soll in einen Bilderrahmen gefasst werden. Jedoch ist das Maß so groß, dass man im Handel nichts Passendes findet. So schaute ich mich in einem Bilderrahmen Shop um. Dort kann man die Bilderrahmen bestellen und diese werden dann bequem per Post geliefert. Nur war die Auswahl der Bilderrahmen in dem Bilderrahmenshop so enorm groß, dass mir die Auswahl schwer fiel. Zudem vertrieben sie auch noch Passepartouts und auch Fotorahmen, sodass die Entscheidung für das richtige Medium noch schwerer fiel. Ich klickte mich durch den sehr übersichtlich gestalteten Bilderrahmen Shop und entschied mich für einen Bilderrahmen, der sich in der Wohnstube meiner Oma sicherlich sehr hübsch macht. Zudem bestellte ich auch noch ein paar Fotorahmen und Passepartouts, denn Oma sollte ja auch außerhalb von Geburtstagen oder Weihnachten eine kleine Aufmerksamkeit erhalten. Der bestellte Bilderrahmen traf sehr schnell bei mir ein, sodass ich mit der Collage anfangen konnte. Ich klebte und schnitt, bastelte und suchte die Bilder aus bis die Collage fertig war. Als ich dann mit dem Bilderrahmen aus dem Bilderrahmen Shop bei meiner Oma zum Geburtstag war hatte sie Tränen in den Augen vor Freude. Ich werde solche Geschenke wohl in Zukunft öfters basteln denn meine Tochter hat auch bei dieser Collage fleissig mit geholfen.
Sammelwut
Ich habe schon seit Jahren eine Leidenschaft. Ich sammle Poster und Kunstdrucke. Von jeder Premiere einer Theatervorstellung, die ich besuche, nehme ich ein Poster mit. Auch, wenn das manchmal etwas schwierig ist, weil nicht jedes Theater sowas anbietet. Aber ich kann da echt hartnäckig sein und spätestens nach dem dritten liebenswürdigen Anruf in der Dramaturgie krieg ich dann auch, was ich möchte.
Immerhin bin ich ja auch zahlender Besucher und mache ne Menge Werbung für das Stück. Vorausgesetzt, die Inszenierung war auch wirklich gut. Ich finde aber, dass gerade Poster und Plakate von Theaterstücken viel zu oft einfach so in der Versenkung verschwinden. Die sind oft mit so viel Liebe zum Detail gestaltet. Ist einfach schon sowas anzuschauen.
Einfacher ist es natürlich bei Kunstdrucken. Meine besondere Leidenschaft richtet sich dabei auf Drucke von Ausstellungen. Das sind im Grunde auch wieder Poster, aber die sind dann ordnungsgemäß künstlerisch gestaltet und manchmal sogar per Hand mit einer altertümlichen Druckerpresse gedruckt. Die sind wirklich schick und mittlerweile hab ich auch davon ganz schön viele. Manche finde ich so schön, dass ich ihnen einen Bilderrahmen verpasse. Problem dabei ist nur, dass die Poster oft recht groß im Format sind. Da muss ich dann für die Bilderrahmen schon in einen extra Bilderrahmen Shop gehen, um mir die passenden auszusuchen.
Inzwischen bin ich sogar bei einigen Galerien so ein guter „Kunde“, dass ich die Poster und Kunstdrucke sogar schon per Versand zugeschickt bekomme. Das finde ich dann ganz besonders toll. Schließlich komme ich ja im Grunde nur zum gucken in die Galerien. Kaufen kann ich mir da leider nichts.
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