Mittwoch, 22. Dezember 2010

Das war ein Spaß

Letzten Sommer hatte ich mit meinem Freund an einem ganz besonderen Vergnügen teilgenommen.  Das Autohaus meines Freundes veranstaltete anlässlich des 10-jährigen Bestehens ein Fest. Der Clou war, dass man sich hier egal ob man Kunde war oder nicht, für eine Autorally anmelden konnte. Die Rally war kostenlos und sehr lustig. Für das Fest selbst interessierte sich mein Freund sowieso, weil er seinen Wagen mittlerweile lange genug gefahren hatte. Auf besonderen Anlässen locken die Veranstalter gerne mal mit besonderen Nachlässen - und so verhielt es sich auch auf diesem Fest. Zunächst einmal hatten wir uns nach dem Ankommen für die Rally angemeldet. Wir bekamen eine Startnummer und die ungefähre Startzeit mitgeteilt. Dann hatten wir erst mal genügend Zeit, um mit den Autoverkäufern zu feilschen. Das klappte scheinbar ganz gut für meinen Freund, der sich dennoch etwas zurück hielt und erst mal die Rally hinter sich bringen wollte. So blieb uns noch etwas Zeit, auch mal einen Blick hinter die Kulissen, in die Werkstatt zu werfen. Hier wurden insbesondere den Vätern und ihren Söhnen diverse Werkzeuge wie etwa ein Steckschlüsselsatz, Abzieher oder Druckluftschleifer vorgestellt. Zu allem konnten Fragen gestellt werden, aber mir als Frau wurde das dann doch zu langweilig. Ich wartete lieber vor der Werkstatt. So langsam wurde es auch Zeit für die Rally. Es wurden nur noch unsere Vorgänger zurück erwartet, damit wir das Fahrzeug bekommen konnten. Dann ging es los. Es ging zum Partnerautohaus und zwar auf dem möglichst kürzesten Weg, auf spritsparendste und zeitsparendste Weise. Wieder zurück, mussten wir noch eine Hindernisfahrt inklusive parken in ziemlich enge Parklücken bewältigen. Die Frauen mussten einen Reifen wechseln und so nahm ich das erste Mal in meinem Leben einen Steckschlüsselsatz in die Hand. Alles in allem haben wir Platz 10 belegt und neben riesigem Spaß ein Maskottchen des Autohauses gewonnen.

Dinge gibt's, die glaubt man erst, wenn man es selbst gelesen hat

Zum gezielten Abnehmen fehlt mir anscheinend der Elan. Mir macht es keinen Spaß, wenn ich meine Speisen zum Beispiel mit wenig Fett zubereiten soll. Das  schmeckt doch auch überhaupt nicht. Eine Bekannte meiner Eltern hatte mir dazu neulich verraten, dass es Leute gibt, denen fettiges Essen wie Pommes beispielsweise überhaupt nichts anhaben kann. Sowas hatte ich ja noch nie gehört. Als sie weg war, hatte ich mich mit meinen Eltern über die Bekannte unterhalten. Als sie zu Besuch war, hatte ich nur kurz bei meinen Eltern vorbeigeschaut und bin quasi mitten in ein Gespräch zwischen meiner Mutter und der Bekannten gestolpert. Dabei hatte ich nur kurz das mit den fettigen Pommes aufgeschnappt und dass die Bekannte darauf beharrte, dass es eben die Leute gibt, denen die gut bekommen können. Jetzt, als die Bekannte die Wohnung meiner Eltern längst verlassen hatte, konnte ich ein offenes Gespräch darüber führen. Jedenfalls meinte ich zu meiner Mutter, dass ich es ganz schön an den Haaren herbeigezogen fand, dass man Pommes essen könne, ohne fettigen Schaden davon tragen zu müssen. Meine Mutter erklärte mir dann, dass die Bekannte beim Metabolic Typing Nürnberg eine Ernährungsberatung machen lassen hatte. Deswegen wusste sie auch, dass die Geschichte mit den Pommes so ist, wie sie diese erzählt hatte. Mir kam die Geschichte trotzdem ganz schön seltsam vor, also suchte ich einen Tag später im Internet nach Meinungen zu Metabolic Typing Nürnberg. Etwas verblüfft war ich schon, als ich auch Metabolic Typing Augsburg und viele andere entdeckte. Die hatten ein richtiges Firmennetzwerk. Beim Lesen bestätigte sich die komische Aussage der Bekannten auch, denn mit der Hilfe von Metabolic Typing Nürnberg könnte man unter anderem den Stoffwechsel analysieren lassen. Wer weiß, vielleicht gehöre ich ja auch zu den glücklichen Pommesessern.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Nachhilfe

In finanziellen Dingen bin ich ja eher etwas unbedarft. Deshalb kümmert sich auch mein Freund darum. Seitdem ich mit ihm zusammen bin, komme ich auch wesentlich besser mit meinem Geld aus. Vorher hatte ich nie wirklich einen Überblick, wie ich finanziell gerade da stehe, weil ich auch sehr zu Spontankäufen neige. Dadurch kam es auch schon zu gelegentlichen Rückbuchungen durch die Bank, weil das Konto nicht gedeckt war. Am Rande meines Disokredites bewegte ich mich auch recht häufig und das, obwohl ich ein ganz ordentliches Einkommen bezog.

Ich hatte zwar immer den Vorsatz, Ordnung in meine finanziellen Angelegenheiten zu bringen, habe das aber nie lange durchgehalten. Mein Freund ist dagegen generell viel strukturierter als ich und hat mir geholfen, einen Überblick zu bekommen und vor allem, den auch zu behalten. Er hat mir einen einfach zu händelnden Haushaltsplan auf meinem Rechner eingerichtet, alle laufenden festen Ausgaben und Einnahmen erfasst und ich muss dann nur noch meine flexiblen Ausgaben eintragen und habe somit immer sofort einen Überblick, wie viel Geld ich für den Monat noch zur Verfügung habe. Auch meine ganzen Finanzprodukte wie Versicherungen und diverse Sparpläne hat er erstmal ordentlich ausgeflöht und optimiert.

Bei einem Freund von ihm habe ich dann einen Immobiliensparplan abgeschlossen, da ich schon das Ziel hatte, später mal in einer Eigentumswohnung zu wohnen. Für diesen Immobiliensparplan habe ich einen Genussschein gezeichnet und zahle nun monatlich ein. Nach 20 Jahren kommt da eine ganz schöne Summe zusammen. Für mich klingt das auch sehr schön, für einen Immobiliensparplan Genußrechte zu erwerben. Ich hätte ja vorher gedacht, dass ein Genußschein so was wie ein Gutschein für ein leckeres Essen oder eine gute Flasche Wein ist.

Freitag, 10. Dezember 2010

Total verkalkt

Fürs Wäsche waschen musste ich in den letzten Monaten echt immer sehr viel mehr Zeit einplanen. Mir fiel das eigentlich überhaupt gar nicht auf, bis neulich meine Mutter mal zu Besuch kam. Sie wollte mit mir zu einem Stadtbummel aber ich konnte noch nicht sofort los. Ich hatte nämlich gerade erst meine Waschmaschine angeworfen. Wenn meine Waschmaschine läuft, dann bin ich aus Sicherheitsgründen noch nie aus dem Haus gegangen, denn es war nur eine billige Waschmaschine. Da fehlte mir einfach das Vertrauen, die Wohnung zu verlassen, während sich die billige Waschmaschine was zurecht polterte. Jedenfalls warteten wir somit beide auf das Ende des Waschvorgangs und ließen uns ein Eis schmecken. Sonst erledige ich ja meist nebenher den restlichen Hausputz. Aber das konnte ich meiner Mutter selbstverständlich nicht zumuten. Beim Wohnungsputzen hatte ich auch noch nie auf die Uhrzeit geachtet, wenn meine alte rustikale Waschmaschine ihre Arbeit verrichtete. Als meine Mutter da war, schauten wir beide schon zur Uhr, weil das Eis ja bald vernascht war und wir ja endlich los wollten. Irgendwie wurde meine liebe Waschmaschine nicht fertig. Statt etwas von über einer Stunde angezeigter Waschzeit wurden es plötzlich über zwei Stunden Waschzeit. Ich traute meiner Uhr nicht, aber meine Mutter konnte mir das ja bestätigen. Bei der nächsten Waschfüllung, einen Tag später, wusch meine Waschmaschine wieder so ewig lange. Ein herbeigerufener Monteur checkte meine Maschine eine Woche später und stellte fest, dass die Ursache verkalkte Heizstäbe waren. Er meinte auch, dass sich die Reparatur nicht mehr gelohnt hätte. So stand ich gestern im Warenhaus und ließ mir ein paar billige Waschmaschinen zeigen. Es gab recht viele billige Waschmaschinen, aber dank des Verkäufer-Tipps entschied ich mich für ein beworbenes Markengerät, für welches es gerade eine Aktion gab.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Auf los geht es los, nur das Angebot fehlt noch

Bei mir laufen die Geschäfte gut. Mit meinem Geschenkshop hatte ich die richtige Idee, um mich selbstständig zu machen. Erst wollte ich einst einen Zeitungsshop in meiner Stadt eröffnen. Aus heutiger Sicht wohl eher keine so gute Wahl. Im Internet stieß ich neulich auf eine ganz interessante Seite. Eine Werbe-e-Mail, welche von meinem e-Mail-Programm als Spam deklariert wurde hatte mich auf die eigentlich ganz interessante Seite gebracht. Ich bin echt froh, dass ich die Mail noch angeschaut hatte, bevor ich sie gelöscht hätte, so wie ich das eigentlich immer ziemlich schnell mit Spams mache. Vermutlich hatte ich an jenem Tag zu viel Zeit, wer weiß. Damit meine Geschäfte jedenfalls bald nicht nur gut sondern noch viel runder laufen, hatte ich die Firma aus der falsch einsortierten Mail kontaktiert. Die bieten SEO, also Suchmaschinenoptmierung an. Geschenkanlässe gibt es zum Glück ja das ganze Jahr über. Davon konnte ich mit meinem Geschäftsmodell bisher profitieren und nach einer Suchmaschinenoptmierung für meine Internetpräsenz in Zukunft wohl erst Recht. Mein Problem im Internet nämlich ist, dass es nicht wie in der City nur ein Geschenkladen gibt, sondern zig. Wenn ich daran denke, welche Umsätze mir dadurch verloren gehen, macht mich das schon etwas bekümmert. Aber nicht jammern, sondern klotzen. Also muss mein Internetshop eben gepusht werden, von der SEO Firma aus der Mail. Die haben mich mit ihrem Konzept überzeugt. Sogar Beispiele von erfolgreichen Dienstleistungen dieses erfolgreichen Unternehmens wurden gezeigt und hatten letztendlich meine Begeisterung entfacht. Im Prinzip warte ich nur noch auf das mir hoffentlich zusagende Angebot, dann kann es von mir aus sofort losgehen.