Dienstag, 30. August 2011

Umräumen

Die eigene Wohnung oder das eigene Haus wird mit der Zeit öfters mal etwas langweilig. Abhilfe schafft hier das Umräumen der Möbel. Da wird die Schlafcouch, samt Glascouchtisch umgestellt. Die Schränke werden verrückt und am Ende steht oftmals doch wieder alles so wie vorher. Denn die Einrichtung wurde schon beim ersten Einrichten sehr gründlich durchdacht. Es gibt aber auch Leute, die räumen ganze Zimmer aus. So gelangt das Bettsofa in das ehemalige Schlafzimmer und das Bett in das ehemalige Wohnzimmer. Dadurch tauschen die beiden Räume ihre Rollen.

Aber egal ob Bettsofa, Glascouchtisch, Schränke oder das Bett, zum Umräumen wird tatkräftige Hilfe benötigt. Dabei handelt es sich meistens um den Ehemann oder um den Freund oder anders gesagt, um mich. Denn auch wenn Frauen meist die Initiatoren der Veränderung sind, so muss diese doch von den Männern ausgeführt werden. Den Frauen fehlt es mitunter einfach an der Körperkraft ein Bett anzuheben oder die Schränke zu verrücken. Werden diese in andere Zimmer transportiert, müssen sie vielleicht sogar auseinander gebaut werden. Für solche Aktionen fehlt es den Männern häufig am nötigen Sinn. Spätestens nach dem dritten Umräumen, stehen die Möbel doch wieder so, wie sie zu Beginn gestanden haben. Ob der Blick in den Fernseher nun nach Osten, Westen, Norden oder Süden geht, ist dabei zweitrangig, sofern die Sonne das Bild nicht stört. Ähnlich ist es bei der Ausrichtung mit dem Bett. Auf welcher Seite geschlafen wird, ist ebenso unwichtig, wie die Richtung in die beim Schlaf geschaut wird. Das Umräumen passiert in diesen Fällen eigentlich immer den Frauen zuliebe.

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