Montag, 31. Januar 2011

Jetzt geh ich auf Abstand

Hätte man mir vor einigen Wochen gesagt, dass ich eines Tages die Straßenseite wechseln würde, weil ein Hund kommt, dann hätte ich denjenigen wahrscheinlich für verrückt erklärt. Ich hatte früher nie Angst vor Vierbeinern, doch seitdem ich vor zwei Wochen eine äußerst unangenehme Begegnung mit einem hatte, sehe ich die Sache etwas anders. Ich ging Joggen, und wie jeden Tag kamen mir auch wieder etliche Leute mit ihren Hunden entgegen, was mich aber eigentlich noch nie störte. Plötzlich jedoch, griff mich, aus meiner Meinung nach ungeklärten Gründen, ein Hund an. Im ersten Moment hatte ich Todesangst, und ich war heilfroh, dass sein Herrchen kurze Zeit später auftauchte, und ihn von mir weg holte. Der junge Mann beruhigte mich, und fuhr mich sofort ins Krankenhaus, denn an meinem Bein hatte ich eine große, blutende Fleischwunde. Auf dem Weg dorthin hat er sich tausendmal entschuldigt, und mir auch gesagt, dass er eine Haftpflicht für Hunde hat, die selbstverständlich für alle entstehenden Kosten aufkommen würde. Sicherlich war ich auf der einen Seite froh, dass er so eine Verssicherung hatte, dennoch kämpfte ich noch eine Weile mit den Schmerzen, und die Narben vom Nähen sind noch nicht ganz verheilt. Der Besitzer des Tieres erkundigt sich heut noch, wie es mir geht, und er bedauert diesen Vorfall. Inzwischen habe ich ihm verziehen, wobei er ja nicht wirklich etwas dafür kann, wenn sein Hund so ausrastet. Ich kann nur froh sein, das er die Haftpflicht für Hundehalter hatte, denn sonst hätte ich die ganzen Kosten alleine aufbringen müssen. Seit dieser Begegnung hat sich einiges geändert in meinem leben. Jetzt geh ich in Sachen Hunde auf Abstand, denn ich habe wirklich keine Lust, das so etwas ein zweites Mal passiert.

Dienstag, 25. Januar 2011

Wir möchten eine Familie gründen

Mein Freund und ich, wir sind nun schon seit 8 Jahren glücklich zusammen. Jetzt wollen wir sogar noch einen Schritt weiter gehen, und eine Familie gründen, denn wir lieben Kinder über alles. Derzeit leben wir noch in einer kleinen Zweizimmerwohnung in Leipzig, doch um unseren Traum wahr werden zu lassen, müssen wir wohl oder übel in eine größere Wohnung ziehen. Mein Schatz hat bereits bei unserer Hausverwaltung in Leipzig Mitte angerufen, um zu fragen, wie es denn zurzeit mit Dreiraumwohnungen aussieht. Leider ist im Moment nichts weiter frei, doch sobald etwas Passendes leer wird, wollen sie sich bei uns melden. Da wir natürlich nicht ewig warten wollen, haben wir im Internet unter Immobilienmanagement Leipzig geschaut, ob es noch andere Anlaufstellen gibt, an die wir uns wenden können, damit wir so schnell wie möglich eine größere Bleibe finden können. Sicherlich haben wir uns jetzt keine Frist gesetzt, doch wir möchten auch nicht allzu lange warten, bis wir mit der Familienplanung starten können. Schließlich möchten wir beide erst ein Baby, wenn wir auch die nötigen Räumlichkeiten dafür zur Verfügung haben. Ich habe nämlich keine Lust, später mit einem dicken Babybauch umzuziehen. Mein Freund und ich, wir sind uns sicher, dass wir vorher alles erledigen, was notwendig ist, damit sich unsere kleine Familie dann rundum wohl fühlen kann. Selbst wenn es noch einige Monate dauern würde, wäre es auch egal, denn wir suchen eine neue Wohnung, die all unseren Vorstellungen entspricht. Schließlich haben wir eigentlich nicht vor, dann erneut umzuziehen. Irgendwann finden wir schon das Passende für uns.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Der Pelz muss weg

Während manche regelmäßig sämtliche Beinbehaarung mittels Wachs oder Epilierer vernichten, bin ich da oft viel zu nachlässig. Vor allem im Winter kann es passieren, dass ich meinen Rasierer wochenlang im Schrank vergesse. Im Gegensatz zum Sommer, wo ich gern mal ein Kleid oder einen Rock trage, ist es im Winter aber auch nicht so notwendig. Meinem Freund fällt so etwas ja eh nicht auf , und wenn doch, dann stört es ihn nicht. Ich weiß noch nicht so ganz, ob ich mich über dieses Desinteresse aufregen oder freuen soll.
Wie dem auch sei, zurzeit ist Winter und meine Beine dementsprechend nicht wirklich gepflegt.
Umso peinlicher war es mir letzte Woche, als ich zum Sport wollte, aber 5 Minuten vor dem Losgehen bemerkte, dass meine lange Sporthose noch in der Wäsche war, und ich wohl oder übel die kurze Hose anziehen musste. Zum Rasieren blieb natürlich keine Zeit mehr, und so kam es, dass ich inmitten meiner Aerobic-Gruppe hin und her hüpfte, und dabei die ganze Zeit an meine unrasierten Beine denken musste. In dieser einen Stunde habe ich mir geschworen, von nun an mindestens einmal pro Woche meine Beine zu rasieren. Da mein Rasierer schon recht betagt war, beschloss ich am nächsten Tag mir einen neuen Rasierer zu leisten. Gesagt getan stand ich kurze Zeit später vor dem Regal mit den Rasierklingen und war schier erschlagen von der großen Auswahl. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele unterschiedliche Systeme gibt. Schließlich habe ich mich für ein mir bekanntes System und dazu passende Wilkinson Rasierklingen entschieden. Da weiß ich wenigstens, dass ich gut damit klar komme. Von nun an wird wieder fleißig rasiert, versprochen.